Umfrageergebnisse

NaturvermittlerInnen haben nicht nur ein vielfältiges Wissen sondern auch unterschiedliche didaktische und pädagogische Fähigkeiten. Der Ursprungsberuf der Naturkenner kann ganz unterschiedlich sein.

Im Zuge der Plattform Naturvermittlung wurde 2014 eine Umfrage unter 134 NaturvermittlerInnen durchgeführt, bei der sie zu ihren Herkunftsberufen, Ausbildungen und Anstellungsverhältnissen befragt wurden.

Herkunftsberufe

Viele der Befragten haben sie sich vorher mit Biologie (34,1%), Pädagogik (26,0%), Land- (23,6%) und Forstwirtschaft (16,3%), Tourismus (14,6%) und Sport (12,2%) (insbesondere in der Natur) auseinandergesetzt und ihr Angebot später mit der Naturvermittlung ergänzt.

Diagramm Fachrichtung

Bild 1: Fachrichtung; Befragung Februar 2014; n=123

Ausbildung

Wie und wo NaturvermittlerInnen ausgebildet werden, kann sehr unterschiedlich sein. Große Ausbildungsanbieter sind neben dem Ländlichen Fortbildungsinstitut (48,0%) und der Forstlichen Ausbildungsstätte (23,6%) auch die Nationalparks (16,3%) und die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik sowie die Universitäten.

Unterschiedliche Vereine wie zum Beispiel der Österreichische Alpenverein, das Institut für Angewandte Umweltbildung oder der WWF bieten ebenfalls Aus- und Weiterbildungen an. Die Schwerpunkte werden dabei jeweils unterschiedlich gesetzt. Oft steht die Vermittlung von Wissen rund um die lebende Natur und Umwelt im Vordergrund. Aber auch erfahrungsorientierte Angebote haben eine große Relevanz. Erlebnis- oder Spielpädagogische Programme oder auch die reine Wildniserfahrung haben dabei eine ebenso große Bandbreite wie Sport und Abenteuersettings.

 

Diagramm Ausbildung

Bild 2: Ausbildung; Befragung Februar 2014; n=123

Anstellungsverhältnisse bzw. Tätigkeitsbereiche

NaturvermittlerInnen arbeiten mit den unterschiedlichsten Zielgruppen. Sie arbeiten als Angestellte, freie DienstnehmerInnen oder Selbständige und man findet sie einerseits Institutionen und Organisationen wie Schulen & Kindergärten (61,8%), Natur- (32,5%) oder Nationalparke (13,8%), Museen (9,8%) oder NGOs (13,8%).  Die Tätigkeitsbereiche sind vielfältig. Waldpädagogik (27,6%), Outdoorpädaogogik (23,6%) sowie Tätigkeiten im Therapie- (5,7%) oder Tourismusbereich (insgesamt 9,8%) werden ebenfalls genannt.

Diagramm Taetigkeitsbereiche

Bild 3: Tätigkeitsbereiche; Befragung Februar 2014; n=123